July 27, 2009

Das 19. UNI-Radrennen im Pressespiegel

Filed under: Presse — Kogt @ 17:16

Die folgenden (Vor)Berichte stammen aus der Westdeutschen Zeitung, der Wuppertaler Rundschau und der Cronenberger Woche:


Westdeutsche Zeitung 21./22.Juli 2009, Wuppertaler Rundschau 18./21.Juli 2009

Westdeutsche Zeitung 23.Juli 2009

Westdeutsche Zeitung 27.Juli 2009

Westdeutsche Zeitung 27.Juli 2009

Westdeutsche Zeitung 27.Juli 2009

Westdeutsche Zeitung 27.Juli 2009

Cronenberger Woche 25./31.Juli 2009

Verknüpfung zum Internetauftritt der Westdeutschen Zeitung:
Vorbericht in der Westdeutschen Zeitung
Bericht in der Westdeutschen Zeitung

Ergebnisse des 19.UNI-Radrennens am 25.Juli 2009

Filed under: Jahr 2009, UNI-Radrennen — Kogt @ 17:03

Am 25.07. konnten wir zum 19. Mal unser nun schon traditionelles UNI-Radrennen durchführen. Nach dem großen Unwetter im Jahr 2008 war in diesem Jahr der Wettergott den Musketieren etwas wohl gesonnener und ließ nach einigen Schauern stets wieder die Sonne scheinen, so dass sowohl Rennfahrer, Zuschauer als auch wir als Veranstalter unter dem Strich mit dem Renntag zufrieden sein können.

Das erste Rennen des Tages (Mastersklasse) verlief ganz im Sinne eines Wuppertaler Fahrers im Dress des Teams Mettmann. Denn Jürgen Sopp als amtierender deutscher Vizemeister entschied das Rennen im Spurt einer Ausreißergruppe deutlich vor Viktor Slavik und Marek Maluszczak für sich. Lange Zeit sah es so aus, als ob auch Musketier Horst Stiefeling in der Ausreißergruppe um den Sieg mitspurten könnte, doch musste er dem schweren Rennen Tribut zollen. (Ergebnis Senioren 2,3,4)

Siegehrung Mastersklasse: v.l. Slavik, Soop, Maluszczak

Das zweite Rennen (Elite C) stand überwiegend im Zeichen des Fahres Christian Plessing aus Bad Hersfeld, der sich nach ca. der Hälfte der zu fahrenden 64,4km vom Hauptfeld absetzte und auch bei beginnendem Regen souverän seine Runden drehte. Er gewann den Wettbewerb mit fast 90 Sek. Vorsprung vor Nick Runia (Aachen) und Timo Gallenkämper (Hamburg). Die Musketier-Fahrer Lutz Heyer und Mulugeta Abraham mussten sich dem schweren Berg und dem vorübergehend einsetzenden Regen geschlagen geben. (Ergebnis Elite C)

Nach dem Zieleinlauf der Elite C-Klasse startete das Rennen der Junioren-U19 mit Valerio Gianviti als Vertreter des Heimvereins. Da Valerio sich noch an sein neues Rad gewöhnen muss und dieses nicht mit vollem Risiko in der technisch anspruchsvollen Abfahrt einsetzen wollte, beendete er das Rennen vorzeitig. Auch in der U19-Klasse führte lange Zeit mit Patrick Oeben (VfR Büttgen) ein Solist das Rennen an, im Spurt wurde er noch fast von dem Holländer Thomas Herbold abgefangen, der dann aber Zweiter vor Kai Exner vom Red Bull Team wurde. (Ergebnis Junioren U19)

Ein packendes Rennen lieferte sich bei wechselhaftem Sonne-Regen-Wetter (leider kam es hierdurch auch zu zwei Stürzen, nach denen zwei Fahrer ins Krankenhaus mussten – unter ihnen auch der ehemalige Profi Holger Sievers) die Hauptklasse KT-AB, in der sich immer wieder Solisten und kleinere Ausreißergruppen, teilweise auch mit längeren Fluchten, versuchten. Letztlich machte sich aber die Teamtaktik der starken Profi- bzw. Spitzenamateurteams bemerkbar. Denn bevor der Vorsprung der jeweiligen Ausreißer zu deutlich wurde, spannten sich die Teams von EGN, Kuota-Indeland, Marco-Polo oder SC Wiedenbrück vor das Hauptfeld und fuhren die entstandenen Löcher zu den Ausreißern zu. Spannend wurde das Rennen auch durch die Verlegung des Ziels ca. 250 Meter Richtung Berg, so dass nicht nur der Schwung aus der Abfahrt für den Schlussspurt optimal genutzt werden musste sondern auch der Punch auf den letzten Metern besonders zählte. Diesen wusste dann im packenden Finale der gebürtige Wuppertaler und ehemalige Endpurt 08-Fahrer Robert Sydlik am besten einzusetzen, denn er gewann den Spurt der ca. 40 im Rennen verbliebenen Fahrer knapp vor den KT-Profis Ahmad Haidar Anuawar (Marco-Polo-Cycling-Team) aus Malaysia und Joachim Tolles (Kuota-Indeland). Dieser Sieg ist umso beachtlicher, da Robert, der nun für das EGN-Radsportteam startet, als Amateurfahrer einigen Berufsfahrern das Nachsehen gab, was auch deutlich am Jubel des Gewinners zu sehen war. (Ergebnis Elite KT, A, B)

Somit nahm der Renntag aus der Gesamtsicht einen guten Verlauf, zumal die gestürzten Fahrer allesamt keine schweren Verletzungen davontrugen, wie der hervorragende Sprecher Henning Tonn aus Bielefeld zum Abschluss bekanntgeben konnte und auch der Abbau der Strecke konnte dann von den Helfern bei trockenem Wetter vollzogen konnte.

Hier der ausdrückliche Dank an alle Helfer, Sponsoren und Unterstützer des Rennens. Mit diesem und einem weiteren Engagement können wir zuversichtlich auf die 20. Austragung des Rennens im Jahr 2010 blicken!

Bilder vom 19. UNI-Radrennen:
Quelle 1 [externer Link]
Quelle 2 [externer Link]
Quelle 3 [externer Link]

July 14, 2009

Ich war mal weg

Filed under: Jahr 2009 — Kogt @ 19:40

Helmut Hannert berichtet von seiner Tour zur Nordsee:

Obwohl schon fast ein Jahr vergangen ist, möchte ich einmal berichten, was ein unruhiger Rentner auf einem Rennrad noch leisten kann. Dennoch erhebe ich keinen Anspruch auf Höchstleistung, vielmehr soll dieser Bericht als Anregung dienen, weil Vereinsmitglieder so eine Fahrt auch in einer Gruppe absolvieren könnten.

Also bereitete ich vor. Sehr zum Leidwesen meiner Frau Ute, die es nicht einsehen wollte, dass man so etwas alleine machen müsste.

Eine Sattelrohrtasche, Plattlosreifen und SPD Pedalen. Das waren die Änderungen am Rennrad. Und natürlich die passenden Schuhe, auf denen man auch gehen kann. Auch das Studieren von Straßenkarten gehörte zur Vorbereitung. Das Ziel: Den Fluss Ems erreichen und weiter zur Nordsee.

Die ersten Kilometer mit Hügeln Richtung Witten ins Ruhrgebiet (B 235) spürte ich schon die 6 Kg Gepäck. Es war zwar nur das Nötigste, aber immerhin.

Auferlegt hatte ich mir, dass alles in Ruhe zu fahren. So nahm ich mir auch die Zeit, das Schiffshebewerk Henrichenburg zu besichtigen. Leider passierte in Olfen (nördl. Ruhrgeb.) dann das Missgeschick, beim Absteigen auf die Rippen zu fallen, wovon später noch zu berichten ist. Bei schönstem Radfahrwetter ging es weiter durch die Baumberge bei Havixbeck, Steinfurt und Emsdetten, wo ich mir ein Hotel suchte.Die 150 Km waren bei Kaffee und Kuchen in der wunderschönen Altstadt schnell vergessen. Emsdetten hatte Volksfest. Schützen-und Spielmannszüge, ich zählte 21, bestimmten den Abend und die Nacht.

Nach einem guten Frühstück ging es weiter über Rheine, Salzbergen und in Lingen sah ich dann die Ems mit ihrem Radweg. „Dat kannse vergessen“, sagte ich mir und suchte mir die Bundesstraße mit einem Radweg Richtung Meppen. Der Emsradweg ist zwar landschaftlich sehr reizvoll, aber für ein Rennrad nicht geeignet.
In Meppen machte ich den nächsten Versuch, auf dem Emsradweg weiter nach Haaren zu kommen. Fehlanzeige und überhaupt hatte ich den Eindruck, dass das Land Niedersachsen die Beschilderungen für Radfahrer verbessern könnte. Von Haaren nach Papenburg wieder mit suchen und fragen. Das nervt. In Aschendorf die Erlösung. Endlich wieder ein Radweg mit Asphalt. Papenburg ist nach 145 Km erreicht. Grosses Blütenfest in der Stadt. Menschen, vor allem aus den nahen Niederlanden, machen ein fahren unmöglich. Schieben und ein Hotel suchen. Das lag in der Nähe der alten Meyerwerft. Heute ein Freizeitzentrum mit vielen Möglichkeiten.
Was isst man so nah an der Küste? Natürlich Fisch und einige Bierchen, die nötige Bettschwere kommt von alleine.

Frühstücksbuffet und Wetterkarte. Das sah nicht gut aus. Dennoch weiter nach Leer. Vorbei an der 500 m langen Halle der Meyerwerft und dann im Hafenbecken die „Celebryte Solstyze“, ein Kreuzfahrtschiff von über 300 m Länge. Welch ein Anblick. Aber auch der Blick zum Himmel. Was kommt da? Weiter nach Leer. Wie schön muss es hier bei Sonnenschein sein. Der Entschluss steht. Zurück Richtung Süden. Es regnet Hunde und Katzen. Auch das Schmerzgel versagt. Entlang der niederländischen Grenze, Moor und Maisfelder und ganz vereinzelt ein Dorf. Hier darf nichts passieren. Dann doch mal Sonne. In Wietmarschen wieder eine Fehlleitung. Ich komme nach Lingen, wo ich nicht hin wollte, aber eine tolle Altstadt. Aber mich beschäftigt, wie komme ich nach Nordhorn? Und wieder Regen. Entlang der B213 dann Nordhorn. Das erst beste Hotel, triefnass, und an der Rezeption, die Frage, ob man mir ein Glas Wasser anbieten dürfte. Überhaupt nicht lustig, oder? Das Negative vergisst man schnell, dass ist auch gut so. Klamotten waschen, trocknen, fönen. Ein gutes Doppelzimmer und ein reichhaltiges Abendessen, mit den dazu gehörenden Bierchen, ließ ich noch einmal die gefahrenen 190 km an mir vorüber ziehen.

Noch in der Nacht beschloss ich, den Heimweg anzutreten. Das Wetter, die Rippen und die Moral waren im Eimer. Und den Weg nach Bad Bentheim zu finden, war gar nicht so einfach. Dann aber ein großes gelbes Schild mit Radfahrpiktogramm Richtung Ochtrup. Ich habe Ochtrup nie gesehen. Stattdessen den Flecken Ohne und weiter Steinfurt. Da wollte ich auch nicht hin. Jetzt kein Regen mehr, dafür Wind. In der Mark wurde es hügelig. Die Orte Billerbeck, Dülmen und Haltern, sind vielen von den dort ausgetragenen RTF’s bekannt. Und Haltern Bahnhof eine S-Bahn nach Wuppertal, das habe ich für mich entschieden. Die 115 Km waren für heute genug. Gerade hatte ich im Zug Platz genommen, ein unwetterartiger Regen. Von Wuppertal-Vohwinkel die letzten Kilometer nach Cronenberg. Das war nur noch „Schaulaufen“. Die Freude bei Ute war groß, dass ich „endlich“ wieder zu Hause war.

Bilder? Leider keine, weil mir die Digitalkamera abgesoffen ist.

Positiv: Die Sattelrohrtasche, Hersteller Fa. Kauhlen, war absolut dicht und hat sich bestens bewährt.

Positiv: Die Plattlosreifen von Schwalbe. Die haben einen höheren Rollwiderstand, aber bei den teilweise schlechten Radwegen von Vorteil.

Man lernt aus Fehlern: Absteigen mit Gepäck nur noch mit Hüftschwung und mit dem rechten Bein über den Lenker nach links!

Fazit: Jeder Zeit wieder.

July 7, 2009

Die Wilde 13 kreuzte Solinger Klingen

Filed under: Jahr 2009 — Kogt @ 20:23

Bei der RTF des RC Schwalbe 03 Solingen am 5.Juli 2009, der Klingentour, belegten wir mit 13 Fahrerinnen und Fahrer den 2.Platz in der Mannschaftswertung. Den ersten Platz belegte – wie so oft – der RSC Schwelm.

Die Strecke führte bei sehr schönem Radfahrwetter über Langefeld und Monheim an den Rhein. Von Leverkusen-Hitdorf aus ging die Strecke zurück ins Bergische Land. Kurz vor Burscheid stand der erste Anstieg an. Bis zum Ziel an der Solingener Radrennbahn warteten einige Auf- und Abfahrten auf die Teilnehmer. Da Solingen praktischerweise auf einem Berg erbaut wurde, gab es zum Ende der Tour eine finale Bergankunft mit doppelter Punktewertung. Die gut zweieinhalb Kilometer von Wupperhof hoch nach Solingen-Bunkenberg stellen einen guten Fitness-Test dar.

Die 110 km-Strecke umrundete zusätzlich noch die Dhünn-Talsperre. Die kurvenreichen Straßen an der Talsperre und zwischen Dabringhausen und Hilgen sind bei Rad- wie bei Motorradfahrern sehr beliebt. Aus Sicht eines Radfahrers waren dort an dem Tag zu viele Motorräder unterwegs.

July 2, 2009

Die große Kraftprobe – mit Willi Frigger durch Norwegen

Filed under: Jahr 2009 — Kogt @ 19:03

Zu seinem 70. Geburtstag machte sich Willi Frigger einen Traum wahr: er nahm an dem Radmarathon von Trondheim nach Oslo teil. Die 540 km legte er in 20dreiviertel Stunden zurück und war damit der schnellste Fahrer seiner Altersklasse. Lesen Sie hier seinen Bericht.

Vor dem Start in Trondheim, 20.Juni 2009, 9:04 Uhr
Vor dem Start in Trondheim, 20.Juni 2009, 9:04 Uhr

Nach der Zieldurchfahrt in Oslo, 21. Juni 2009, 6:02 Uhr
Nach der Zieldurchfahrt in Oslo, 21. Juni 2009, 6:02 Uhr

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