Zwischen Sonnenschein und Regen – Wagner 2. an der UNI
Nachdem beim Aufbau am Morgen ein paar Tropfen gefallen waren, kam dann zur Freude der Helfer die Sonne heraus, so dass die Rennstrecke und das notwendige Equipment optimal präpariert werden konnte.
Bei zwar schwülem Wetter aber dann doch mit viel Sonne gingen die U19 Fahrer pünktlich auf den schweren Rundkurs, der 25 mal mit jeweils 40 Höhenmetern zu bewältigen war.
Unser Lokalmatador Frank Wagner war natürlich heiß darauf, das Rennen wie im Vorjahr zu gewinnen. Von der ersten Runde zeigte er sich vorne und bildete zunächst eine 12köpfige Spitzengruppe um sich, die er im weiteren Rennverlauf auf sieben Fahrer dezimierte.
In den letzten Runden konnte er sich dann mit den zwei anderen Favoriten, Pfeifer (Sossenheim) und Boeve (NL) absetzen. Nachdem zunächst alles danach aussah, dass Frank das Rennen klar gewinnen würde, wurde er auf den letzten Metern von dem Holländer Boeve überspurtet. So war ihm eine Wiederholung seines Vorjahressieges leider nicht vergönnt. Aber aufgrund der starken Fahrweise war die Begeisterung bei ihm und den Wuppertaler Fans dennoch groß. Herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle von seinen Vereinskameraden.
Auch das zweite Rennen des Tages, die Seniorenklasse mit Fahrern ab 41 Jahren über 17 Runden = 39,1 km, startete bei sonnigem Wetter mit einer Reihe aus Wuppertal kommenden Fahrern. Schon früh setzte sich jedoch ein Führungstrio mit Helmer (Steinfurt), Blasczyk (Bonn) und Kogge (Nettetal) ab, die in dieser Reihenfolge auch die Podiumsplätze belegten. Die Wuppertaler Jahnke (Endspurt), Sopp (Team ME) und auch Stiefeling (Musketier) verpassten die Spitzengruppe, lediglich Sopp konnte sich noch in einer Verfolgergruppe platzieren (am Ende Rang fünf), die anderen beendeten das Rennen im Hauptfeld.
Zu Beginn des Rennens der Elite C-Klasse, in der 200 Fahrer starteten, zogen die ersten dunklen Wolken auf und nach acht von 27 angesetzten Runden begann das Unwetter mit Blitz, Donner und Starkregen zu toben, so dass die Rennstrecke beinahe unbefahrbar wurde. Nahezu 180 Rennfahrer dieser Klasse beendeten das Rennen vorzeitig, unter ihnen auch der erfahrene Thomas Wolfertz (Musketier), dem auf der steilen Abfahrt das Rad mehrmals wegrutschte und dem letztlich die Gesundheit vor einem möglichen Erfolg ging. Dennoch wurde das Rennen unter den stark erschwerten Bedingungen regulär beendet, es siegte der Fahrer Prenzel (Braunschweig) vor Janiel (Aachen) und Krüger (Gütersloh).
Spannung kam auch im vierten und letzten Rennen des Tages auf, in dem die Elite KT-A/B- Klasse mit einer Reihe von Profis der zweiten Mannschaft (z.B. dem Team Milram) über 45 Runden = 103,5km auf noch nassen Straßen, aber ohne Regen zu bewältigen hatte. Die 130, zumeist jungen Fahrer, die für die neue, dopingfreie Generation im Radsport einstehen, lieferten sich und den Zuschauern ein packendes Rennen mit vielen Angriffen und Tempovorstößen von allen angetretenen Mannschaften und auch vielen Einzelfahrern. Lange Zeit konnte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe vorne halten, in der sich auch der für das Team Vlassenroot fahrende Wuppertaler Robert Sydlik befand. Diese Gruppe wurde jedoch ca. 20 km vor Schluss vom starken Hauptfeld aufgefahren, aus dem sich dann eine neue, dreiköpfige Spitzenformation löste, die das Rennen dann unter sich ausmachte. Im Sprint gewann dann Robert Retschke (Mapei Heizomat) vor Rick Fransen (Niederlande) und Vladi Riha (Team Stadtwerke Bremen – SWB).
Insgesamt zeigt sich der Veranstalter RC Musketier Wuppertal mit allen seinen Helfern trotz der zum Teil widrigen Wetterbedingungen mit dem Ablauf der Rennveranstaltung sehr zufrieden und freut sich über die durchweg positive Resonanz bei den Sportlern, Sponsoren und Zuschauern des Uni-Radrennens.An dieser Stelle bedankt sich der Vorstand bei den zahlreichen Helfern des Vereins und der RC Musketier Wuppertal bei den Sponsoren, Unterstützern und ehrenamtlichen Helfern, ohne die das Rennen nicht durchführbar wäre!
